Gründer-Statement

Warum SmartCoach?

Was macht Smartcoach anders und was unterscheidet uns von anderen Anbietern?

Haris Bukva, Gründer & Geschäftsführer von SMC Smartcoach, im Interview
SMC SMARTCOACH BUKVA HARIS

Ich sehe andere Anbieter nicht als Konkurrenz zu Smartcoach. Für mich sind es Marktbegleiter, die im besten Fall dasselbe übergeordnete Ziel verfolgen: 
Den Fußball und insbesondere die Ausbildung von NachwuchsfußballerInnen, TrainerInnen weiterzuentwickeln.

Denn eines dürfen wir nicht vergessen:
Jeder Profi war einmal Amateur.


Jeder Profi hat irgendwann auf einem kleinen Sportplatz angefangen. Vielleicht bei einem Dorfverein, einem unterklassigen Amateurverein oder in einer Jugendmannschaft, weit entfernt von einem Nachwuchsleistungszentrum. Am Anfang stand fast immer dasselbe: 
Die Freude am Fußball, die Leidenschaft für den Sport und irgendwann vielleicht der Wunsch, mehr daraus zu machen.

Aber nicht jeder startet mit den gleichen Voraussetzungen.

Nicht jedes Kind hat Zugang zu einem Nachwuchsleistungszentrum oder einem Stützpunkt. Nicht jede Familie verfügt über dieselben zeitlichen oder finanziellen Möglichkeiten. Und nicht jeder Verein hat mehrere Trainingsplätze, hauptamtliche Trainer, Sportwissenschaftler oder eine professionelle Infrastruktur.

Genau hier beginnt für mich die Aufgabe von Smartcoach.

WIR WOLLEN PROFESSIONELLE TRAININGSQUALITÄT BREITER ZUGÄNGLICH MACHEN.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Amateurvereinen oder ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainern vorzuwerfen, dass ihre Arbeit nicht gut genug wäre. Ganz im Gegenteil!

Viele dieser Menschen leisten unter schwierigen Bedingungen Außergewöhnliches. Sie arbeiten, haben Familien und stehen anschließend mehrmals pro Woche auf dem Trainingsplatz. Gleichzeitig müssen sie Trainingseinheiten vorbereiten, Mannschaften organisieren, Spieltage planen und Spieler individuell betreuen.

Ein Verein hat vielleicht nur einen Platz, auf dem mehrere Mannschaften trainieren müssen. Platzzeiten sind begrenzt, der Rasen wird stark beansprucht und Infrastruktur kostet Geld. Dazu kommen steigende Anforderungen an Trainer und Funktionäre.

Smartcoach soll Arbeit abnehmen und nicht zusätzliche Arbeit schaffen.

Unser Ansatz beginnt bei den Grundlagen:

  • Wie baue ich eine Trainingseinheit sinnvoll auf?
  • Welche Übung passt zu welchem Trainingsziel?
  • Was sollte ich tun, um meine Mannschaft gut auf die Saison vorzubereiten?
  • Wie gestalte ich die Trainingswoche vor einem Spiel?
  • Was kann ich tun, um meine Spieler individuell weiterzuentwickeln?
  • Wie vermittle ich als Trainer mein Wissen so, dass meine Spieler es verstehen und anschließend auf dem Platz umsetzen können?

GENAU HIER UNTERSCHEIDET SICH SMARTCOACH FÜR MICH ENTSCHEIDEND.

Smartcoach gibt dem Trainer keine Spielphilosophie vor.

Wir sagen nicht: 
So musst du Fußball spielen!
Wir sagen nicht: 
Das ist die richtige Formation! 
Wir sagen auch nicht: 
Diese taktische Philosophie musst du verfolgen!

Die Trainerhoheit bleibt beim Trainer.

Smartcoach soll vielmehr die Rahmenbedingungen verstehen, unter denen dieser Trainer heute tatsächlich arbeiten muss.

Wie viele Spieler stehen zur Verfügung? Wie viele Torhüter sind da? Habe ich überwiegend offensive oder defensive Spieler im Training? 
Auf welchem Untergrund trainieren wir? Wie groß ist die verfügbare Trainingsfläche? Welchen Schwerpunkt möchte ich setzen? Welche Intensität und welche Komplexität soll die Einheit haben?

Vielleicht möchte der Trainer Passspiel trainieren. Vielleicht Umschaltverhalten nach Ballverlust, Angriffspressing, Zweikampfverhalten oder Torabschluss.

Aus diesen tatsächlichen Bedingungen soll Smartcoach eine praxisorientierte und professionelle Trainingseinheit erstellen, anstatt dem Trainer einfach eine große Übungsdatenbank zu präsentieren und ihn mit der Auswahl allein zu lassen.

Das ist für mich ein wesentlicher Unterschied.

Nicht der Trainer soll sich an die Software anpassen – die Software soll sich an den Trainer und seine tatsächlichen Trainingsbedingungen anpassen.

Und wenn sich diese Bedingungen kurzfristig ändern, muss auch die Trainingsplanung darauf reagieren können.

SMARTCOACH SOLL DABEI MEHR SEIN ALS REINE TRAININGSPLANUNG.

Wenn wir Trainern bei administrativen und planerischen Aufgaben Zeit abnehmen, entsteht etwas sehr Wertvolles: Zeit für Menschen!

Zeit für die Familie. Zeit für Freunde. Zeit für die eigene Weiterbildung. Und vor allem mehr Zeit für die Spielerinnen und Spieler.

Ein Trainer kann sich intensiver mit einzelnen Spielern beschäftigen, individuelle Entwicklung begleiten, Gespräche führen, theoretische Inhalte vermitteln und anschließend auf dem Platz stärker ins Detail gehen.

Technologie soll deshalb den Trainer aus meiner Sicht nicht ersetzen, sondern ihm ermöglichen, wieder mehr Trainer zu sein.

Davon profitieren letztlich auch die Vereine.

Wenn Training abwechslungsreicher, strukturierter und qualitativ hochwertiger wird, merken das die Spieler. Sie erzählen darüber. Spieler bleiben möglicherweise länger im Verein, neue Spieler kommen hinzu und Mannschaften können langfristig konstant aufgebaut werden.

Damit können sich auch wirtschaftliche Effekte ergeben: 
mehr Mitglieder und Mitgliedsbeiträge, bessere Spielerentwicklung und im erfolgreichen Fall beispielsweise Ausbildungsentschädigungen oder andere Erlöse aus der Entwicklung von Spielern.

Gleichzeitig können Funktionäre und Ehrenamtliche durch digitalisierte Prozesse entlastet und das Vereinsleben gestärkt werden.

DESHALB SEHE ICH SMARTCOACH AUCH NICHT ALS KAMPF GEGEN BESTEHENDE ANBIETER.

Ich finde es positiv, dass es mittlerweile viele Unternehmen und Projekte gibt, die versuchen, den Fußball mit digitalen Lösungen weiterzuentwickeln.

Unser Anspruch ist lediglich ein bestimmter:

Wir wollen professionelle Trainingsmethodik nicht erst dort verfügbar machen, wo bereits professionelle Strukturen vorhanden sind. Wir wollen sie dorthin bringen, wo der Fußball beginnt.

Zum Amateurverein. Zum Dorfverein. Zum ehrenamtlichen Trainer. Zum Quereinsteiger. Zum Trainer, der gerade seine ersten Schritte macht. Und damit letztlich zu den Kindern, Jugendlichen, Spielerinnen und Spielern auf dem Platz.

Denn vielleicht steht heute irgendwo ein achtjähriges Kind auf einem kleinen Sportplatz, das irgendwann Profifußballer wird.



Entscheidend ist, dass dieses Kind die bestmögliche Chance bekommt, sich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln und die Freude am Fußball zu behalten.

Wenn Smartcoach dazu beitragen kann, Trainer besser zu unterstützen, Vereine zu entlasten und Spielern unabhängig von ihrem Wohnort oder den finanziellen Möglichkeiten ihres Vereins Zugang zu strukturiertem und hochwertigem Training zu ermöglichen, dann haben wir genau das erreicht, wofür Smartcoach entwickelt wurde.

Smartcoach soll den Trainer nicht ersetzen. Smartcoach soll ihn stärken. Wir geben keine Fußballphilosophie vor – wir geben Trainern die Werkzeuge und die Zeit, ihre eigene Philosophie besser auf den Platz zu bringen.